Preiserhöhung Abonnemente SBS

23.12.2016 - Irene Kolb

Preiserhöhung Abonnement Schweizer Seilbahnen SBS


Der Verband Schweizer Seilbahnen SBS, welcher das Halbtax- und Generalabonnemente herausgibt, die der SSBS an aktive Instructoren verkaufen darf hat in einer Aussprache mit dem SSBS die massive Preiserhöhung der Abonnemente auf diese Saison erklärt und begründet:


Der Verband Schweizer Seilbahnen SBS, welcher das Halbtax- und Generalabonnemente herausgibt, die der SSBS an aktive Instructoren verkaufen darf hat in einer Aussprache mit dem SSBS die massive Preiserhöhung der Abonnemente auf diese Saison erklärt und begründet:


Angestossen wurde die Preiserhöhung durch einen Antrag der Walliser Bergbahnen, welche das Generalabonnement im Vergleich zum Walliser Abo für Schneesport-Instructoren zu günstig angesetzt fanden und entsprechend eine Erhöhung forderten.
Hinzu seien Meldungen gekommen, dass das Abo vermehrt durch Instructoren genützt werde, welche nicht mehr aktiv auf dem Schnee arbeiteten, sondern nur aus privaten Gründen die notwendigen WK‘s absolvierten um ein Generalabonnement beziehen zu können, was der Idee des Abos für aktiv unterrichtende Schneesportlehrer widerspreche.



Die Argumentation des SSBS, dass das Abo eine Motivation für viele Snowboard Instructoren sei und eine Möglichkeit darstelle weiterhin in Spitzenzeiten in den Skischulen aushelfen zu können, konnte die beiden Vertreter der Seilbahnen Schweiz nicht überzeugen.


Ebensowenig konnte sie unsere Argumentation überzeugen, dass dieser massive Preisanstieg eine vergleichsweise kleine Gruppe von sehr aktiven und passionierten Schneesportlern betrifft, welche als Meinungsbildner und Role-Models auf den Pisten unterwegs sind. Wir sind auch der Meinung, dass der durch den Preisanstieg generierte Mehrumsatz durch den Verlust bei den Verkaufszahlen sofort zunichte gemacht wird.



Es wurde uns jedoch zugesichert, dass sich der SBS darum bemüht, eine gangbare Lösung zu finden, die das Abo für aktiv unterrichtende Instructoren wieder günstiger machen soll (z.B. Rückvergütung bei Nachweis einer bestimmten Anzahl Unterrichtstage). Bis dato wurde jedoch noch keine administrativ einfach handhabbare Lösung gefunden.